Am Sonntag war es endlich soweit. Erstmals bin ich dem Grossstadtleben entflohen & aufs Land rausgefahren. Unser Ziel war zuerst San Antonio de Areco - ein Dorf indem noch die GauchoTradition noch nicht verschwunden ist & das einfache Leben der Gauchos der argentinischen Kuhhierten noch gelebt wird. Schwer bewaffnet mit einem Messer am Ruecken, einem Lasso, Sporen (wie ich sie noch nie gesehn habe), ein einfacher Hut & ein Tuch dass sie sich um den Hals gebunden haben, gegen den Staub & vielseitig benuetzt.
Nach etwas mehr als 2 Stunden Fahrzeit waren wir auch schon dort. Natuerlich mussten wir zuerst durch die Villas, die Slums von Buenos Aires & danach auf die Autobahn am Stadion von River Plate vorbei & nach knapp einer Stunde passierten wir auch das WERK von VW & nach insgesamt 130 km hatten wir uns Ziel erreicht. Unser erster Eindruck war nicht so begeistert da sichd er Busbahnhof am Rand des Dorfes befand & es nicht den Anschein machte als gaebe es etwas zu sehn.
Sofort machte wir uns auf den Weg das Dorf zu erkunden & merken auch schon dass hier doch mehr Leute der Mittelschicht leben, mit grossen Haus in argentinischen Stil, SwimmingPool & nettem Garten. Viele Laeden & Eisenschmieden oeffeten uns ihre Tueren um uns ein wenig umzusehn bis wir in eine urige argentinische Traverne einkehrten & uns ein nettes Stueck Kuh servieren liessen. Meine Frage wie immer: "Was wuerden sie uns empfehlen?" - " Algo de la baca un asado o un vacio - irgendwas von der Kuh - mit Knochen oder ohne", bekam ich als Antwort.
Der Grillplatz war wie in vielen Travernen halb ausserhalb, halb unterdacht aber als Gast hat man oft den Blick auf den Ort des Geschehens & kann alles bis auf das Schlachten beobachten.
Danach marschierten wir weiter in Museum de los Gauchos - das typische Museum der Gauchos - eine grosse Hacienda zum Museum umfunktioniert. Es war ein interessantes Erlebniss aber danach entschlossen wir uns ein Remise/Taxi ins naechte Dorf zu nehmen da wir hoerten dass dort ein Gaucho-Fest gerade im Gange war - Entfernung 20km. Dort angekommen wurde uns klar dass es ein sehr, sehr kleines Dorf war in dem sich alles versammelt hatte was laufen konnte. Der Hauptplatz war gefuehlt mit Leuten, viele in der typischen Verkleidung der Gauchos, am Eingang der Kapelle/ oder kleinen Kirche spielte eine Band typisch argentinische Volksmusik & alle Leuten tanzten zu den Klaengen. Froehlich Stimmung herrscht in diesem Teil, man vergisst die unruhige Politik, die geteilte Stimmung im Land. Hier lebt man noch das gemuetliche Leben, geniesst den schoenen Tag zusammen mit der Familie & Bekannten, trinkt isst, tanzt zusammen. Viele haben ihre Mate - Ausruestung von zu Hause mitgebracht & warten an der Refill - STation auf heisses Wasser fuer ihren Mate.
Nach einem Foto mit dem Buergermeister wurden wir unter herzlichem Applaus & einen warmen dankeschoen fuers kommen dem Dorf vorgestellt & weiter ging der Tanz. Die Familiaere Athomsphaere laedt alle ein sich dort einen schoenen Tag zu machen & das ruhige Leben zu geniessen & einen Einblick in das Leben der Gauchos zu bekommen.
Argentiniens Eigenheiten - short facts
Letzte Woche wurde den Arbeitern des VW Werks (Fliessbandarbeitern) eine Gehaltserhoehung von 25 % jetzt sofort & weiter 7 % ab Juli genehmigt - vergangenes Jahr waere es fast zur Besetzung des Werkes durch dessen Arbeiter gekommen vor einer Gehalterhoehung von nur 16 % - diese Jahre waeren die 16 % nicht ausreichend gewesen.
Zum 15. Geburtstag wurde hier fuer die Maedls immer ein grosses Fest veranstaltet, mit der ganzen Familie & allen Freunden - wie der Sweet 16 in den USA. Ein wichtiger Tag im Leben einer Frau/Maedchens. In den letzten Jahren & vor allem im letzten Jahrzehnt hat sich diese Tradition etwas veraendert. Es begann damit dass kein grosses Fest mehr veranstaltet wurde sondern dass die Maedls eine grosse Reise mit Freunden machen konnten.
Jedoch in den letzten Jahren, nachdem hier die Schoenheitschirurgie sehr grossen Anklang findet & dies sehr modern ist wird anstatt des Festes & der Reise als Geschenk der Eltern eine Brustvergroesserung erlaubt & bezahlt. Das obwohl der Koerper in vielen Faellen noch nicht ganz entwickelt ist. Als die Presidentin Cristina Kirchner macht keinen Hehl daraus dass sie sich in ihrem Leben auch schon etliche Schoenheitsoperationen unterzogen hat, ein Vorbild fuer die Nation.
Viktor Klima gibt keine Interviews an oesterreichische Journalisten.
Sogar in einem Schwellenland wie Argentinien in dem korrupte & manipulative Politiker die Oberhand haben & alles nicht so laeuft wie es eigentlich sollte & muesste haben sie es geschafft ein RAUCHVERBOT in Lokalen durchzusetzen & es wird trotzdem konsumiert & niemand beschwert sich. Gratulation nach Oesterreich. :-)
Nach etwas mehr als 2 Stunden Fahrzeit waren wir auch schon dort. Natuerlich mussten wir zuerst durch die Villas, die Slums von Buenos Aires & danach auf die Autobahn am Stadion von River Plate vorbei & nach knapp einer Stunde passierten wir auch das WERK von VW & nach insgesamt 130 km hatten wir uns Ziel erreicht. Unser erster Eindruck war nicht so begeistert da sichd er Busbahnhof am Rand des Dorfes befand & es nicht den Anschein machte als gaebe es etwas zu sehn.
Sofort machte wir uns auf den Weg das Dorf zu erkunden & merken auch schon dass hier doch mehr Leute der Mittelschicht leben, mit grossen Haus in argentinischen Stil, SwimmingPool & nettem Garten. Viele Laeden & Eisenschmieden oeffeten uns ihre Tueren um uns ein wenig umzusehn bis wir in eine urige argentinische Traverne einkehrten & uns ein nettes Stueck Kuh servieren liessen. Meine Frage wie immer: "Was wuerden sie uns empfehlen?" - " Algo de la baca un asado o un vacio - irgendwas von der Kuh - mit Knochen oder ohne", bekam ich als Antwort.
Der Grillplatz war wie in vielen Travernen halb ausserhalb, halb unterdacht aber als Gast hat man oft den Blick auf den Ort des Geschehens & kann alles bis auf das Schlachten beobachten.
Danach marschierten wir weiter in Museum de los Gauchos - das typische Museum der Gauchos - eine grosse Hacienda zum Museum umfunktioniert. Es war ein interessantes Erlebniss aber danach entschlossen wir uns ein Remise/Taxi ins naechte Dorf zu nehmen da wir hoerten dass dort ein Gaucho-Fest gerade im Gange war - Entfernung 20km. Dort angekommen wurde uns klar dass es ein sehr, sehr kleines Dorf war in dem sich alles versammelt hatte was laufen konnte. Der Hauptplatz war gefuehlt mit Leuten, viele in der typischen Verkleidung der Gauchos, am Eingang der Kapelle/ oder kleinen Kirche spielte eine Band typisch argentinische Volksmusik & alle Leuten tanzten zu den Klaengen. Froehlich Stimmung herrscht in diesem Teil, man vergisst die unruhige Politik, die geteilte Stimmung im Land. Hier lebt man noch das gemuetliche Leben, geniesst den schoenen Tag zusammen mit der Familie & Bekannten, trinkt isst, tanzt zusammen. Viele haben ihre Mate - Ausruestung von zu Hause mitgebracht & warten an der Refill - STation auf heisses Wasser fuer ihren Mate.
Nach einem Foto mit dem Buergermeister wurden wir unter herzlichem Applaus & einen warmen dankeschoen fuers kommen dem Dorf vorgestellt & weiter ging der Tanz. Die Familiaere Athomsphaere laedt alle ein sich dort einen schoenen Tag zu machen & das ruhige Leben zu geniessen & einen Einblick in das Leben der Gauchos zu bekommen.
Argentiniens Eigenheiten - short facts
Letzte Woche wurde den Arbeitern des VW Werks (Fliessbandarbeitern) eine Gehaltserhoehung von 25 % jetzt sofort & weiter 7 % ab Juli genehmigt - vergangenes Jahr waere es fast zur Besetzung des Werkes durch dessen Arbeiter gekommen vor einer Gehalterhoehung von nur 16 % - diese Jahre waeren die 16 % nicht ausreichend gewesen.
Zum 15. Geburtstag wurde hier fuer die Maedls immer ein grosses Fest veranstaltet, mit der ganzen Familie & allen Freunden - wie der Sweet 16 in den USA. Ein wichtiger Tag im Leben einer Frau/Maedchens. In den letzten Jahren & vor allem im letzten Jahrzehnt hat sich diese Tradition etwas veraendert. Es begann damit dass kein grosses Fest mehr veranstaltet wurde sondern dass die Maedls eine grosse Reise mit Freunden machen konnten.
Jedoch in den letzten Jahren, nachdem hier die Schoenheitschirurgie sehr grossen Anklang findet & dies sehr modern ist wird anstatt des Festes & der Reise als Geschenk der Eltern eine Brustvergroesserung erlaubt & bezahlt. Das obwohl der Koerper in vielen Faellen noch nicht ganz entwickelt ist. Als die Presidentin Cristina Kirchner macht keinen Hehl daraus dass sie sich in ihrem Leben auch schon etliche Schoenheitsoperationen unterzogen hat, ein Vorbild fuer die Nation.
Viktor Klima gibt keine Interviews an oesterreichische Journalisten.
Sogar in einem Schwellenland wie Argentinien in dem korrupte & manipulative Politiker die Oberhand haben & alles nicht so laeuft wie es eigentlich sollte & muesste haben sie es geschafft ein RAUCHVERBOT in Lokalen durchzusetzen & es wird trotzdem konsumiert & niemand beschwert sich. Gratulation nach Oesterreich. :-)